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Überblick

Die ganze Welt rund um die Mausgasse 63

Nicht nur die Hausnummer erinnert ans Zuhause der Familie des Autors. Auch die Figuren haben einen hohen Wiedererkennungswert - wenn man die Familie besser kennt.

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Eine Welt voller Geschichten

In der Mausgasse 63 gibt es nicht die eine Hauptfigur. Mausi, Fläderä, Dudu, Weisel, Lunica und Oma Musola haben ihre eigenen Geschichten, Eigenheiten und Abenteuer. Mal steht einer von ihnen im Mittelpunkt, mal ein anderer – und oft beginnt das schönste Abenteuer einfach damit, dass mehrere von ihnen gemeinsam losziehen.

Nachdem Markus Föhn begann, seine Erinnerungen aufzuschreiben, begannen sie mehr und mehr zu sprudeln.

 

Mittlerweile gibt es Stoff für mehrere Bücher. Mausgasse 63 ist inzwischen eine richtig schöne, zusammenhängende Kinderbuchwelt geworden.

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Im Kern drehen sich die Geschichten um Freundschaft, Familie, Mut und das Wachsen an kleinen und grossen Herausforderungen. Dabei bleibt alles in dieser warmen, verspielten Welt der Mausgasse 63 verankert.

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Band 1 – Kapitel 1 bis 12 ist vor allem der Einstieg in die Welt und die Figuren. Hier lernen wir die Mausgasse 63, Oma Musola, Lunica, Mausi, Fläderä, Dudu und Weisel kennen. Die Themen sind Zusammenhalt, erste Abenteuer, Angst überwinden, Mut entdecken und Träume verfolgen. Mausi merkt, dass auch eine kleine Maus Grosses leisten kann. Fläderä lebt seinen Traum vom Fliegen, Lunicas Stimme schenkt Trost, Oma Musola sorgt für Geborgenheit und Weisel steht für Sicherheit und Hilfe. Es geht oft darum, dass hinter einem lauten Geräusch, einem Schatten oder einer Gefahr nicht nur Angst, sondern auch eine Aufgabe oder sogar eine neue Freundschaft steckt.

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Band 2 – Kapitel 13 bis 24 wird grösser, bunter und abenteuerlicher. Die Geschichten führen hinaus aus der Mausgasse: in den Grossen Wald, zu einer geheimen Mäusesiedlung, auf einen fahrenden Zug, zur Mäusechilbi, auf Schatzsuche und in geheimnisvolle Welten. Die Figuren müssen Verantwortung übernehmen, Rätsel lösen, einander retten und als Team handeln. Wiederkehrende Themen sind Vertrauen, Loyalität, Hilfsbereitschaft, Geheimnisse, Familiengeschichte, Erinnerungen und das Bewahren von Traditionen. Gleichzeitig gibt es viel Humor, Musik, Tempo, Magie und überraschende Wendungen.

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Band 3 – Kapitel 25 bis 37 ist der reifste und fantasievollste Teil. Hier stehen Talente, Selbstvertrauen und die Frage im Mittelpunkt, was jede einzelne Figur besonders macht. Mausi entdeckt seine Fähigkeiten, Lunica wird zur Mentorin, Weisel wächst über seine praktische Helferrolle hinaus, Fläderä bleibt Erfinder und Träumer, und Oma Musola zeigt erneut, dass Wärme und Klugheit oft stärker sind als jede Gefahr.

Später öffnet sich die Welt nach unten: Dinoria, die verborgene Welt der kleinen Dinosaurier. Dort geht es um die Rettung der Kristallquelle, um Licht, Hoffnung und Freundschaft zwischen zwei völlig verschiedenen Welten. Das grosse Lichtfest bündelt schliesslich fast alle zentralen Themen der Reihe: Jeder hat ein Talent. Jeder trägt ein eigenes Licht in sich. Niemand muss gross sein, um etwas Grossartiges zu bewirken.

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Über alle Geschichten hinweg tauchen diese Motive immer wieder auf:

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  •     Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern trotz Angst zu handeln.

  •     Familie ist der sichere Ort, von dem aus Abenteuer beginnen können.

  •     Freundschaft verbindet unterschiedliche Welten.

  •     Auch kleine Figuren können grosse Helden sein.

  •     Talente müssen nicht laut oder spektakulär sein, um wertvoll zu sein.

  •     Musik, Geschichten, Erinnerungen und gemeinsames Essen schaffen Geborgenheit.

  •     Fehler, Pannen und Missgeschicke gehören zum Wachsen dazu.

  •     Hilfe anzunehmen ist ebenso wichtig wie selbst zu helfen.

  •     Licht steht immer wieder für Hoffnung, Mut und Zusammenhalt.

 

Und vielleicht ist genau das die grosse Botschaft der ganzen Reihe:

In der Mausgasse 63 wird niemand allein gelassen. Jeder darf stolpern, träumen, Angst haben, lachen und über sich hinauswachsen.

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